Vergaberichtlinien für Zuschüsse aus der gesamtkirchlichen Hospizkollekte (Stand 2009)

1. Antragsteller können sein

1.1.  Mitglieder der AG Hospiz in der EKHN

1.2.  Pfarrerinnen und Pfarrer für Alten-, Kranken- und Hospizseelsorge (AKH-Stellen), die den Schwerpunk  der Hospizseelsorge wahrnehmen

2. Förderfähige Maßnahmen

2.1.  Maßnahmen mit einmaliger Förderung

2.1.1.  Einmalige Anschubfinanzierung für neue Mitglieder der AG Hospiz von pauschal € 1.500,– für Investition und Ausstattung.

2.1.2.  Einmalige Anschubfinanzierung bis zu € 2.500,– für besondere Personalkosten (z. B. Schreibkraft), sofern die Anschlussfinanzierung nachgewiesen ist.

2.1.3.  Einmalige Bezuschussung in Höhe von € 1.000,– zur Palliative-Care-Ausbildung für hauptamtlich Tätige in der Hospizarbeit.

2.1.4.  Einmalige Anschubfinanzierung für eine Pfarrstelle für Alten-, Kranken- und Hospizseelsorge mit Schwerpunkt Hospizseelsorge in Höhe von € 1000,–.

2.1.5.  Bei Eintritt in die LAG Hospize Hessen bzw. Rheinland-Pfalz einmalige Übernahme des ersten Jahresbeitrages.

2.2.  Maßnahmen mit wiederholter Förderung

2.2.1.  Für jeden ehrenamtlich tätigen Hospizmitarbeitenden, der nach Abschluss eines Schulungskurses nachweislich im zurückliegenden Kalenderjahr kontinuierlich mitgearbeitet hat, werden an das jeweilige Mitglied der AG Hospiz bzw. an die AKH-Stelle mit Schwerpunkt Hospizseelsorge je € 50,– erstattet. Bei Antragstellung sind die Namen der ehrenamtlich Tätigen zu nennen und von der Einsatzleitung zu unterschreiben.

2.2.2.  Je Mitglied werden jährlich für Fortbildung und Supervision der Ehrenamtlichen € 500,– bewilligt.

2.2.3.  80% der Teilnahmegebühren für die Arnoldshainer Hospiztagung werden den Mitgliedern für ihre ehrenamtlichen und hauptamtlichen Hospizmitarbeitenden auf Antrag erstattet.

2.2.4.  Öffentlichkeitsarbeit der AG Hospiz, z.B. Handreichung, Kirchentage.

2.2.5.  Öffentlichkeitsarbeit der Mitglieder: Erstattung erfolgt in Höhe von maximal € 200,– pro Jahr nach Beendigung der Maßnahme unter Vorlage der Kostenabrechnung.

2.3.  Projekte mit größerem Umfang

2.3.1.  Spezielle Studien zu hospizlicher Arbeit.

2.3.2.  Besondere Projekte mit ausführlicher Beschreibung und Kalkulation.

3. Antragsverfahren

Anträge sind an das Leitungsteam der AG Hospiz zu richten. Über die Anträge wird jeweils zum 15.2. und 15.8. eines Jahres beraten. Den Anträgen ist eine schriftliche Begründung – z. B. Projektbeschreibung und Kalkulation – beizufügen. Werden Zuschüsse im Voraus zugesagt, erfolgt die Auszahlung nach Vorlage eines Verwendungsnachweises.

Außer bei Projekten erfolgt die Bearbeitung der Anträge nach Abschluss der Maßnahme unter Vorlage einer Rechnung.

Der Leitungsausschuss der AG Hospiz legt dem Zentrum Seelsorge und Beratung (ZSB) seine Empfehlungen zur Entscheidung vor.

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Mitgliederversammlung

27.04.2017